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Krippenkasten - Klosterarbeit um 1780

Viele frühen Krippen wurden in Frauenköstern angefertigt.

Sie stehen in der Tradition der sogenannten Klosterarbeiten, die zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert massenhaft hergestellt wurden.

Sie zeigen in kunstvollen, durch Holzkästen geschützte Arrangements von Gold- und Silberdraht, Perlen und Steinen, Seidenfäden, Goldspitzen, Flitter und Pailetten religiöse Darstellungen.

Abb

Mit diesen szenischen Darstellungen, z.B. des Jesuskindes oder der Passion Jesu, schufen sich auch die religiösen Frauengemeinschaften eine Einnahmequelle.

Im 18. Jahrhundert begannen Nonnen, Krippenszenen anzufertigen, die sowohl für den eigenen Gebrauch in den klösterlichen Zellen als auch für Privarhaushalte gedacht waren.

Einige dieser aufwändigen Klosterarbeiten haben sich in Privathaushalten Westfalens erhalten.

Die Krippenkästen sind frühe Zeugnisse des privaten Krippenbrauchs in den Häusern wohlhabender Bürger.

Quelle:
Mit freundlicher Genehmigung und Unterstützung von:
Museum Heimathaus Münsterland und Krippenmuseum Telgte
Herrenstraße 1-2
48291 Telgte
Tel.:02504 / 9312 0
Fax.:02504 / 7919
Email: museum@telgte.de
Text aus: Jesuskind und Weihnachtsmann - Krippenmuseum Telgte
Herausgeber: Museum Heimathaus Münsterland GmbH
Telgte 1995
Foto: Copyright © 2007 Medienwerkstatt Mühlacker (MF)

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