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Vulkane allgemein (Ton)

Ein Vulkan ist eine Stelle an der Erdoberfläche (Erdkruste), an der geschmolzenes, rotglühendes Gestein (Magma) aus dem Erdinneren zu Tage tritt. Bei diesem Vorgang entstehen vulkanische Berge von unterschiedlicher Höhe.

Man unterscheidet zwischen tätigen Vulkanen, untätigen Vulkanen und erloschenen Vulkanen.

Die Begleiterscheinungen der Ausbrüche von tätigen Vulkanen sind Erdbeben, Gewitter, Wirbelwinde und Flutwellen. Dabei steigen Asche und Rauch auf, und Gase werden ausgestoßen.

Untätige Vulkane befinden sich in einem Ruhezustand, sind aber noch nicht erloschen, während bei erloschenen Vulkanen mit einem erneuten Ausbruch nicht mehr zu rechnen ist.

Ursprünglich stammt das Wort Vulkan aus der italienischen Sprache. In Italien gibt es eine Insel namens Vulcano.


In den " Mythen Mythen sind Erzählungen über Götter oder Geschehnisse aus vorgeschichtlicher Zeit, mit denen die Menschen versuchten, den Ursprung der Menschheit und der Welt zu erklären. der Römer galt diese Insel in Süditalien als die Waffenschmiede des Gottes Vulcano.

Meistens haben Vulkane die Form eines Kegels, in dessen Mitte sich eine trichterförmige oder kesselförmige Öffnung, der Krater, befindet. Neben diesen Schlotvulkanen gibt es aber auch die Spaltenvulkane, bei denen die flüssige Lava aus vielen verschiedenen seitlichen Spalten nach oben dringt und sich eher flächenhaft ausbreitet.

In der Erde herrschen ab einer Tiefe ab 100 km Temperaturen zwischen 1000 und 1300 Grad Celsius. In dieser Tiefe schmelzen die Gesteine zu einem zähflüssigen Magma, das sich in großen Magmaherden sammelt.

Vor einem Vulkanausbruch wird Magma durch Gasspannungen tief in der Erde nach oben gedrückt. Manchmal bildet sich dann im Krater ein Pfropf oder Verschluss, der den Vulkan verschließt.

Der Druck von unten staut sich dann so lange auf, bis dieser Pfropf in einer enormen Explosion platzt. Der Vulkan speit dann aus dem Krater Gase, Asche und die glühendheiße Lava.

Das geschmolzene Gestein aus dem Erdinneren nennt man Magma, wenn dieses bei einem Vulkanausbruch rotglühend über die Erdoberfläche fließt, wird es Lava genannt.

Je nachdem wie heiß die Lava ist (die Temperatur liegt etwa bei 1000 Grad Celsius), desto schneller und weiter fließt sie, um dann später als Vulkangestein zu erkalten.

Die Höhe eines Vulkans ist davon abhängig, wie oft er zum Ausbruch kam und wie viel Lava dabei ausgestoßen wurde.

Die riesigen Gasmengen, die bei einem Vulkanausbruch ausgestoßen werden, bestehen unter anderem aus Stickstoff, Kohlendioxid, Schwefeldioxid und Wasserdampf. Sie vermischen sich mit dem vulkanischen Staub zu schwarzen Rauchwolken, die bei einem großen Vulkanausbruch sogar das Sonnenlicht verdunkeln können und auch Einfluss auf das Wetter nehmen.

Neben den furchtbaren Zerstörungen, die Vulkane anrichten können, sind sie aber auch nützlich, denn der vulkanische Boden ist sehr fruchtbar. So ist es auch zu erklären, dass sich viele Menschen am Fuße von Vulkanen ansiedeln und die Gefahr eines Ausbruchs in Kauf nehmen.

Quelle:
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