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Brandgans

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Die Brandgänse (lat.: Tadorna tadorna) gehören zu einer Gruppe großer Halbgänse. Sie liegen von der Art und Größe zwischen Ente und Gans.

Brandgänse brüten hauptsächlich entlang der Nordatlantikküste. Sie sind eher im Bereich von Flussmündungen oder in geschützten Buchten anzutreffen als an der freien Meeresküste.

Ferner kommen sie an den Küsten der Nord- und Ostsee vor. Entlang von großen Flüssen dringen die Brandgänse auch weit ins Binnenland vor, so dass sie inzwischen auch weit vom Meer entfernt vorkommen.

Einige Ansiedlungen von Brandgänsen an größeren Seen im Binnenland gehen womöglich auch auf Tiere zurück, die aus der menschlichen Haustierhaltung geflüchtet sind.

Denn die Brandgänse werden in Zoos, auf Parkgewässern und in zahlreichen Privatanlagen gepflegt und gezüchtet, denn ihr schönes, kontrastreiches Gefieder und die allgemeine Verträglichkeit der nichtbrütenden Tiere ließen sie zu beliebten Ziergänsen werden.

Brandgänse werden etwa 55 bis 65 cm lang und haben eine Flügelspannweite von 100 bis 120 cm.

Die Weibchen sind kleiner als die Männchen und weisen nicht den für die Brutzeit typischen roten Schnabelhöcker auf, der sich im Spätsommer zurückbildet.

In dem überwiegend weißen Gefieder ist das rotbraune Brustband beim Weibchen etwas schmaler als das des Männchens.

Der Kopf und der Vorderhals schillern bei beiden Geschlechtern im Prachtkleid schwarzgrün. Die Handschwingen sind schwarz gefärbt.

Brandgänse suchen sich ihre Nahrung vorwiegend bei Ebbe auf Schlickbänken im Watt, in Flussmündungen und Flachwasserbereichen.

Mit ihrem Schnabel durchsieben sie das Wasser, gründeln, graben die Nahrung mit ihrem Schnabel aus oder lesen sie vom Boden ab.

Sie ernähren sich vornehmlich von Weichtieren wie Schnecken, Muscheln, Würmern und Krebsen. Aber auch Insekten und deren Larven sowie pflanzliche Kost wie Algen stehen auf ihrem Speiseplan.

Außerhalb der Brutzeit leben die Brandgänse gesellig in größeren Gruppen zusammen. Ab Februar / März sondern sich die einzelnen Brutpaare ab.

Die Brandgänse erreichen gegen Ende ihres zweiten Lebensjahres die Geschlechtsreife.

Die Brutpaare, die ihr ganzes Leben lang zusammen bleiben, schließen sich oft schon gegen Ende des ersten Lebensjahres zusammen.

Brandgänse sind ausgesprochen ortstreu und brüten stets am gleichen Ort.

Sie gehören zu den Höhlenbrütern und suchen sich als Neststandort bevorzugt Kaninchen- und Fuchsbauten oder sonstige Erdlöcher.

Das Weibchen legt 8 - 12 Eier ab, die es 28 bis 30 Tage bebrütet, während das Männchen Wache hält.

Im Alter von 45 - 50 Tagen sind die Jungtiere voll befiedert und unternehmen die ersten Flugübungen.

 

 

Quelle:
Fotos: Copyright © 2008 GSM Grundschulmaterial Verlagsgesellschaft mbH (MF)
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