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Keltische Kultur

Die Druiden

So wie es heute bei uns Hellseher, Wahrsager, Sterndeuter und Horoskopschreiber Zauberer und Heiler gibt, so hat es auch bei den Kelten schon Männer gegeben, die Ähnliches gemacht haben. Die Druiden zum Beispiel waren die wichtigsten Berater der keltischen Fürsten. Sie sorgten auch dafür dass die Naturreligion der Kelten eingehalten wurde und wenn mal jemand krank war, dann ging man zum Druiden, der einen mit guten Sprüchen, Heilsalben und Heilkräutern versorgte.

Die Druiden waren die Gelehrten der Kelten. Ihr gesamtes Wissen musste geheim bleiben und durfte nur mündlich an die Lehrlinge der Druiden weitergegeben werden.

Die gesellschaftliche Rangordnung

Die oberste Schicht bildeten Stammesfürsten oder Häuptlinge, gefolgt von den Druiden und den Kriegern. Die dritte Schicht bildeten die Handwerker, Bauern und Händler. Die vierte Schicht bildeten die Unfreien.

Entscheidungen in der Gemeinschaft eines Keltenstammes wurden von allen "freien" Mitgliedern getroffen, allerdings gab es auch gelegentlich Treffen zwischen den verschiedensten Häuptlingen und Stammesfürsten. Das war meist dann der Fall wenn gemeinsam ein Krieg geführt werden musste (z.B. gegen die Griechen oder die Römer).

In Geschichtsberichten werden die Kelten nicht selten als prahlende Rauf- und Saufbrüder beschrieben. Das betrifft aber nur die Krieger, die meistens halbnackt und laut johlend in wilden Horden und ungeordnet auf die "römischen Schildkröten" losgingen.

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Das Alltagsleben

In den rund 1000 Jahren einer durch Kelten geprägten Geschichte in Mitteleuropa gab es natürlich auch längere Zeiten des Friedens. Und in diesen Zeiten zeigten sich die Kelten sehr gepflegt. Sie trugen Schmuck und farbenfrohe Kleider. Zu den wichtigsten Handwerkern zählten bei den Kelten die Gold- Kupfer- und Kunstschmiede. Arm- Fuß- und Halsreifen aus den Edelmetallen waren vor allem bei den Frauen ein Zeichen des besonderen Ansehens.

Und wenn ein Kelte gestorben war, dann hat man ihm seinen Besitz mit ins Grab gegeben. Deshalb wurden später auch die Keltengräber immer wieder von Grabräubern heimgesucht. Die Häuser der Kelten hatten keine Fenster und es wurden auch keine Städte errichtet wie bei den Römern. Die Siedlungen waren eher klein und gut geschützt in Wäldern verteilt, Meist gab es solche Siedlungen auch an wichtigen Handelsstraßen, wo die keltischen Handwerker Transportgefäße, Wagen, Waffen, Haushaltsgeschirr usw. herstellten und verkauften.

Keltische Götter

Die keltische Religion spricht von Göttern, die jede Art von Gestalt annehmen konnten, meist aber die Gestalt von Waldtieren. Die Kelten haben bei ihrer Relgion nicht wie die Griechen oder Römer Personen dargestellt sondern nur den Geist. Und das haben sie z.B.auf ihren Münzen in Form von Strichen, Punkten, Symbolen, mit Tierbildern und Gesichtern dargestellt. Ihre Götter hatten oftmals mehrer Funktionen. So ist der irische Gott Lug einerseits der Gott der Künste und des Handwerks, und andererseits auch der Gott der Kriegskunst. Die Gallier verehrten zudem den Teutates, und das war ebenfalls ein gnadenloser Kriegsgott.  

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Quelle: Grafik: Archiv Medienwerkstatt (HD-Lahe)

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