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Sattelstorch

Der Sattelstorch hat seinen Namen durch seine außergewöhnliche Schnabelfärbung erhalten.
Der Hornaufsatz an der Oberseite des sonst rot-schwarzen Schnabels ist gelb gefärbt und erinnert an einen Sattel.
Diese afrikanische Storchenart ist von Senegal bis Südafrika und Äthiopien verbreitet.
Er hält sich gerne in großen Feuchtgebieten, wie Sümpfen oder seichten Seen auf.
Sattelstörche leben paarweise in festen Gebieten und brüten Jahr für Jahr im selben Horst.
Sie bauen gewaltige Nester mit bis zu 2 m Durchmesser.
Als „Bauplätze" dienen große Bäume.
Die Weibchen legen ein bis fünf Eier, die von den Eltern abwechselnd 35 Tage lang ausgebrütet werden.
Die Nestlinge sind nach dem Schlüpfen völlig nackt und hilflos.
Sie müssen 3 Monate lang versorgt werden.

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Sattelstörche leben an Flüssen, Seen und Sümpfen.
Neben kleinen Wirbeltieren fressen sie auch Heuschrecken und andere Insekten sowie Krebse und Schnecken.
Die Männchen haben eine braune Iris, die Weibchen eine gelbe.
Sattelstörche erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 130 - 150 cm und werden bis zu 6 kg schwer.

 

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Quelle: Foto 1 mit freundlicher Genehmigung ZOOM-Erlebniswelt Fotos 2 - 4: Medienwerkstatt Mühlacker (MH)

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