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Gaisburger Marsch

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Der "Gaisburger Marsch" ist ein schwäbisches Eintopfgericht.

Zur Zubereitung wird eine kräftige Rinderbrühe mit Ochsenfleisch und Suppengrün gekocht. Das Fleisch wird in Würfel geschnitten und mit gekochten Kartoffeln und Spätzle auf einem Teller angerichtet.
Heiße Fleischbrühe wird darüber gegossen und mit goldbraun gebratenen Zwiebeln serviert.

Diese sehr gut schmeckende Vereinigung von "Schwäbischen Spätzle" mit Kartoffelschnitz und Siedfleisch kennen wir heute als "Gaisburger Marsch".

Der Ursprung des Gaisburger Marsches 

Der Name und das Gericht ist noch gar nicht so alt. Vor dem Ersten Weltkrieg (Jahr 1914) erhielten die Soldaten abends in der Stuttgarter Kaserne lediglich ein kleines Stück trockenes Brot. Ihre Frauen und Mütter mussten ihnen zusätzlich eine Suppe in die Kaserne bringen, damit sie bei Kräften blieben.

Nicht weit von der Kaserne steht auch heute noch im Stadtteil Gaisburg das Wirtshaus "Bäckerschmiede". Dort gab es damals eine herzensgute Wirtin. Ihr taten die jungen Männer Leid.

Nun wird erzählt, dass die Soldaten der Bergkaserne regelmäßig im Gleichschritt nach Gaisburg marschierten, um von der Wirtin mit diesem kräftigen Eintopf verwöhnt zu werden - einer Suppe, die sie aus den Resten des Tages (Spätzle, Kartoffeln und Fleisch) zusammenbraute.
Bevor die Soldaten sich auf den Weg machten, meldeten sie sich zum "Gaisburger Marsch" ab.

Der Gaisburger Marsch ist also keine Wanderung.

 

 

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